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Amarone, Barbera, Barolo, Barrique, Cabernet Sauvignon, Cesanese, Champagnerverfahren (klassiche Flaschengärung), Chardonnay, Chianti, Corvina, Classico, Cuvée, DOC, DOCG, Dolcetto, Frappato, Gamay, Holzausbau, Merlot, Nebbiolo, Nero Avola, Pignoletto, Pinot Grigio, Pinot Noir, Prestige, Primitivo, Recioto, Ripasso, Riserva/Reserve, Saignee, Sangiovese, Sangrantino, Sauvignon Blanc, Spumante, Sulfite,Superiore, Supertuscan,Syrah, Tannine, Vermentino, Vino Santo

 

 Amarone

Ist ein Rotwein aus getrockneten Trauben aus der Region Valpolicella in Norditalien. Die Hauptstrebsorten sind Corvina, Rondinella und Molinara. Die Trauben werden 2 – 4 Monate in gut belüfteten Räumen getrocknet, bis sich durch die Dehydration ihr Ursprungsgewicht um die Hälfte reduziert hat. Der Name Amarone kommt von Amaro, was übersetzt bitter bedeutet und auf die leichte Bitternote bei einigen Amarone hinweist. Der Amarone reift 2 Jahre, der Riserva 4 Jahre in Eiche. Der Wein ist auf Grund seines Herstellungserfahrens hochkonzentriert, kräftig und hat meist einen Alkoholgehalt von 15-17%.

Barbera

Im Gegensatz zur anderen bekannten Piemont Rebsorte Nebbiolo zeigt sich Barbera mit signifikant weniger Tanningehalt und kräftigerem Körper. Sie verfügt über hohe Säurewerte, typische Kirscharomen und teilweise erdige Elemente. Auf Grund ihrer Eigenschaften sind die Weine hervorragende Essensbegleiter.

Barolo

Der aus dem norditalienischen Piemont kommende Barolo wird häufig als König der Weine und Wein der Könige beschrieben. Barolo wird aus der Rebsorte Nebbiolo gekeltert und gilt als einer der besten Weine Italiens. Kräftiges Tannin, knackige Säure, gute Struktur mit delikaten roten Fruchtaromen ergeben einen eleganten Wein mit teils extrem langen Lagerpotenzial. Auf Grund seiner hohen Säure- und Tanninwerte muss der Wein mindestens 38 Monate reifen, bevor er auf den Markt kommt. Der Barolo Riserva erfordert 62 Monate Reifezeit. Von dieser Zeit lagern beide Weine mindestens 18 Monate im Holzfass.

Barrique

Ist ein ursprünglich aus dem Bordeaux in Frankreich stammendes Eichenfass mit einem Fassungsvermögen von 225 Litern. Barriquefässer werden mit einer Flamme von innen angebrannt. Durch das so genannte Toasting erhält man die für Barriquefässer typischen rauchigen und vanilligen Aromen.

Cabernet Sauvignon

Die noble Rebsorte Cabernet Sauvignon stammt ursprünglich aus dem Bordeaux im Südwesten Frankreichs. Heute gehört Cabernet Sauvignon zu den meist angebauten Rebsorten weltweit und wird reinsortig oder in Cuvées ausgebaut. Als Partnerrebsorten findet man auch außerhalb des Bordeaux meist Merlot, Cabernet Franc, Petit Verdot und Malbec. In Italien wird Cabernet gerne mit den autochtonen Rebsorten, wie Sangiovese, kombiniert und führte auch dort in der Form der Supertuscan zu Weltruhm. Die Rebsorte hat charakteristisch einen hohen Tanningehalt, gute Struktur, mittleren Körper und dunkle Fruchtaromen wie schwarze Johannisbeere, dazu verfügt sie über ein großes Lagerpotenzial.

Cesanese

Cesanese ist eine autochtone rote Rebsorte aus dem Latium. Die aus der Rebsorte gekelterten Weine haben meist gut strukturierte Tannine, reife Kirscharomen und erreichen unter heißen Temperaturen hohe Alkoholwerte, wodurch sie bevorzugt in etwas höheren Lagen angebaut werden.

Champagnerverfahren (klassische Flaschengärung)

Herstellungsverfahren für hochwertige Schaumweine, ursprünglich in der Champagne entstanden. Entscheidend ist die zweite Gärung in der Flasche. Der fertige Grundwein wird in Flaschen abgefüllt und erhält eine bestimmte Menge Hefe und Zucker, den sogenannten Liqueur de Tirage. Nach dem Verschluss mit einem Kronkorken erfolgt die zweite Gärung bei der neben einem leicht erhöhten Alkoholgehalt die gewünschte fein strukturierte Kohlensäure entsteht. Im Anschluss liegt der Schaumwein mehrere Monate bis Jahre auf der abgestorbenen Hefe und entwickelt die charakteristischen Aromen des Champagnerverfahrens. Als nächster Schritt Erfolgt das Rütteln durch das die Hefe in den Flaschenhals gelangt. Ist dies geschehen folgt das Degorgement bei dem der Flaschenhals kurz gefroren wird, der Kronkorken entfernt wird und die Hefe auf Grund des vorhandenen Co2 Drucks in der Flasche herausgedrückt wird. Zum Schluss wird der Schaumwein mit einem Wein- Zuckergemisch aufgefüllt, der Zuckergehalt der sogenannten Dosage bestimmt den Stil des Schaumweines.

 Chardonnay

Chardonnay stammt ursprünglich aus dem Burgund in Frankreich. Die Rebsorte hat sich mittlerweile auf Grund ihrer Adaptionsfähigkeit in verschiedensten Regionen auf der ganzen Welt angesiedelt. Somit gibt es leichte Chardonnay aus kühlen Gebieten wie der Champagne und dem Chablis, mit hohem Säuregehalt und Zitrusaromen und das Gegenpendant aus warmen Gegenden wie Süditalien und Argentinien mit vollem Körper, geringer Säure und tropischen Fruchtaromen. Viele Chardonnays erhalten cremige, nussige und buttrige Elemente, die durch Gärung und Lagerung in Eiche sowie durch die malolaktische Gärung entstehen.

Chianti

Das Chianti befindet sich mit seinem Kerngebiet, dem Chianti Classico, im Herzen  der Toskana. Optisch präsentiert sich die Gegend mit der typischen Hügellandschaft, die teilweise in Mittelgebirgshöhen übergeht. Das Landschaftsbild ist von Weinbergen, Olivenhainen und Zypressen geprägt. Die Weine enthalten mindestens 70 % Sangiovese ( 80% im Classico), weitere Trauben sind traditionell Canaiolo und Colorino, seit den 80ern haben sich auch Cabernet, Merlot und Syrah erfolgreich hinzugesellt. Der Chianti Classico lagert mindestens 12 Monate vor Verkauf, der Chianti Classico Riserva 24 Monate.

Corvina

Die Rebsorte Corvina wird nicht jedem Weinliebhaber ein Begriff sein, umso mehr aber Valpolicella, Bardolino, Ripasso und Amarone. Corvina ist die federführende Rebsorte dieser Weine aus dem Veneto. In einem Valpolicella Classico wirkt sie spielerisch leicht mit angenehmer Säure, Kirsch und Mandelaromen. Dem Amarone verleiht sie eine samtige Textur, bringt mit ihrer Säure die nötige Frische in den Wein und behält auch nach dem Trocknen der Beeren ihre charakteristischen Fruchtaromen. 

Classico

Ist das ursprüngliche Anbaugebiet einer bestimmten Weinregion. In den meisten Fällen liegen dort die besten Weinlagen und es gelten strengere Qualitätsregularien in den Classico Zonen als im Rest des Anbaugebietes.

Cuvée

Steht meist für einen Wein, der aus verschiedenen Rebsorten besteht, es kann aber auch für den Spitzenwein eines Weingutes stehen. In der Champagne wir die erste Pressung, mit der höchsten Qualität, Cuvée genannt.

DOC

Kontrollierte Ursprungsbezeichnung bestimmter Anbaugebiete.

DOCG

Kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung. Tragen alle eine Banderole am Hals. Diese Weine müssen im Anbaugebiet auf Flaschen gezogen werden. Dürfen also nicht in Tanks transportiert oder woanders abgefüllt werden. Im Gegensatz zu DOC werden die Weine einer Qualitätkontrolle unterzogen.

Dolcetto

Auch wenn diese rote Rebsorte aus dem Piemont das Wort Dolce (süß) in sich hält, wäre die Annahme, es handele sich um einen Süßwein in den meisten Fällen falsch. Die Weine aus der Rebsorte Dolcetto sind meist harmonisch, fruchtig, haben eine charakteristische Mandelnote und relativ geringe Säure. Dolcetto Weine sind früh trinkbar, verfügen dementsprechend auch nicht über ein großes Lagerpotenzial. 

Frappato

Frappato ist eine alte autochtone Rebsorte aus der Gegend um Vittoria im Südosten Siziliens. Sie ist reinsortig und als Bestandteil des Cerasuolo di Vittoria, einer der Topweine Siziliens bekannt. Die Rebsorte bringt erfrischend leichte, fast helle Rotweine mit mediterranem Charakter hervor, die hervorragend zur italienischen Küche passen. Jüngste Forschungen vermuten eine Verwandtschaft zur Rebsorte Sangiovese.

Gamay

Gamay ist eine rote französische Rebsorte, die vor allem durch die Beaujolais Weine aus dem Osten Frankreichs bekannt ist. Die Rebsorte wird dort in Buschreben erzogen und ist eine frühreifende Rebsorte, die auch auf Grund ihrer schnellen Verarbeitung im Keller, in Form des Beaujolais Noveau traditionell als erster Rotwein nach der Ernte auf den Markt kommt. Gamay Weine sind fruchtig und leicht mit weicher Textur.

Grillo

Die weiße Rebsorte Grillo diente bis in die 90er Jahre vor allem als Basis für den Dessertwein Marsala. Siziliens Winzer erkannten aber, wie hervorragend sie die heißen Bedingungen der Insel meistert und für trockene Weine erfrischende Säure, ausgeprägte Fruchtaromen und ein nicht zu unterschätzendes Lagerpotenzial liefert.

Holzausbau

Eiche hat sich als Material über die letzten Jahrhunderte auf Grund seiner Eigenschaften klar gegen andere Holzsorten wie Akazie oder Kirschholz durchgesetzt. Eichenholz kann aus verschiedenen Ländern, unter anderem auch Deutschland, verwendet werden. Drei Hauptsorten dominieren aber den Markt. Französische Eiche ist die teuerste auf Grund ihrer schwierigen Verarbeitungsart und relativ geringem Vorkommen, gefolgt von amerikanischer Eiche mit kräftigen Vanillearomen und slawonischer Eiche mit etwas neutraleren Aromen aus den Balkanländern. Je nach Verarbeitung, Alter und Fassgröße kann das Eichenfass Zusatzaromen und Tannine an den Wein abgeben oder dient einfach nur als neutrales Lagergefäß. Alle Holzfässer ermöglichen auf Grund ihrer Struktur einen gewissen Sauerstoffkontakt, der die Reifung des Weines beschleunigt. Je kleiner die Fässer sind desto schneller erfolgt die Reifung.

IGP                 

Neue Herkunftsbezeichnung die seit 2009 IGT ersetzt.

IGT

Vergleichbar mit Landwein. Gilt als alltäglicher Tischwein der jederzeit akzeptabel ist. Eine beachtliche Anzahl an Topweinen aus Italien wird mit der IGT Bezeichnung verkauft, da die Winzer ihrer Kreativität freien Lauf lassen wollen und sich nicht von den DOC Regularien einschränken lassen möchten. Dies steht vor allem in Bezug auf die erlaubten Rebsorten der Anbaugebiete. Bekannteste Beispiele sind die Supertoskaner.

Merlot 

Merlot stammt genauso wie Cabernet Sauvignon aus dem Bordeaux im Südwesten Frankreichs. Die Kombination der beiden Rebsorten ist die wohl weltweit bekannteste und verbreiteste Rotweincuvée. Merlot reift früher und ist leichter anzubauen. Die Rebsorte sorgt für runde, teilweise samtige Elemente und  dunkle Fruchtaromen. Merlot wird als schmeichelhafter Weichmacher häufig auch mit verschiedensten Rebsorten kombiniert. Gleichzeitig gibt es aber charaktervolle und unglaublich fein gemachte Weine, die zu den besten und teuersten der Welt gehören. Château Pétrus aus dem Bordeaux und Massetto der Tenuta dell´ Ornellaia aus der Toskana sind die Bekanntesten.  

Nebbiolo

Nebbiolo ist eine autochtone Rebsorte aus dem Piemont im Nordwesten Italiens, die die weltweit berühmten Weine Barolo und Barbaresco hervorbringt. Die schwer anzubauende, spät reifende Rebsorte passt perfekt in das Terroir seiner Ursprungsregion und wird abgesehen von der Nachbarregion Valtellina, kaum erfolgreich außerhalb des Piemonts kultiviert. Die dünnen Schalen der Rebsorte sind sehr tanninhaltig, der Säuregehalt hoch, so dass Süd- und Südwesthanglage für phenolische Reife von großer Bedeutung ist. Zusätzlich erfolgt bei Barolo und Barbaresco Weinen eine lange Lagerung meist in traditionell großen Eichenfässern, bevor sie zum Verkauf freigegeben werden. Das Resultat sind elegante tanninhaltige Weine, mit hervorragender Struktur, rotem Fruchtspektrum und großartigem Lagerpotenzial. 

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Nero d´Avola

Wie bereits der Name Nero (schwarz) erahnen lässt, ist Nero d´Avola eine tiefdunkle rote Rebsorte Süditaliens. Sie ist die bedeutendste und meist angebaute Rebsorte auf der Insel Sizilien. Die Weine sind konzentriert, kraftvoll mit reifen Fruchtaromen, es mangelt ihnen aber auch nicht an der notwendigen Säure.

Pignoletto

Pignoletto ist der Name eines DOCG Anbaugebietes für Weißweine im Raum Bologna, das seinen Status im Jahr 2010 erhalten hat. Pignoletto war bis zu diesem Zeitpunkt der Name der lokalen Rebsorte und wurde offiziell zu Grechetto Gentile umbenannt. Das Vorgehen erinnert an die Prosecco Gegend, die ebenfalls aus Angst vor Nachahmungen, die Prosecco Traube in Glera umgetauft hatte. Somit können die Weine Prosecco und Pignoletto nur noch aus den jeweiligen Regionen kommen.

Pinot Grigio

Pinot Grigio, Grauburgunder, Pinot Gris. Drei Namen, drei Sprachen, eine Rebsorte. In ihrer Stilistik unterscheiden sich die Weine aus der Rebsorte mit blaurötlichen Schalen, aber durchaus. Pinot Grigio ist auch außerhalb Italiens mittlerweile ein eigener Weinstil geworden. Die Trauben werden früher geerntet als klassische Pinot Gris oder Grauburgunder und sind dadurch leicht und erfrischend, mit dezenten Zitrusfrucht Aromen. Pinot Gris und Grauburgunder aus Frankreich und Deutschland sind meist eher körperreiche und säurearme Weine, die auch zu kräftigeren Speisen serviert werden können.

Pinot Noir

Pinot Noir, in Deutschland Spätburgunder genannt, stammt ursprünglich aus dem Burgund in Frankreich. Die früh reifende Rebsorte fühlt sich im gemäßigten Klima wohl und erzeugt Weine mit dezent weichen Tanninen, heller Farbe und intensiven roten Fruchtaromen. Pinot Noir gilt als eine der edelsten Rebsorten, speziell aus den Grand Cru Lagen im Burgund und zeigt dies auch als rote Hauptrebsorte im Champagner.

Prestige

Cuvee de Prestige: Bezeichnung für das Spitzenprodukt des Hauses. Gute Jahrgänge und lange gereift.

Primitivo

Primitivo ist die meist angebaute Rebsorte der süditalienischen Region Apulien. Sie erzeugt kraftvolle Weine mit jeder Menge reifer Fruchtkonzentration, würzigen Noten und relativ hohen Alkoholwerten. Die Rebsorte stammt ursprünglich aus Kroatien und ist in Amerika als Zinfandel bekannt.

Recioto

Ist ein roter Süßwein aus getrockneten Trauben aus der Region Valpolicella in Norditalien. Die Hauptrebsorten sind Corvina, Rondinella und Molinara. Die Trauben werden mehrere Monate, meist noch länger als für den Amarone, in gut belüfteten Räumen getrocknet. Der Zuckergehalt ist durch die Dehydrierung extrem hoch, im Gegensatz zum Amarone wird die Gärung gestoppt, so dass der fertige Wein meist zwischen 100 – 200 g/l Restzucker hat und der Alkoholgehalt 12-15 % beträgt.

Ripasso

Ist ein Rotwein aus der Region Valpolicella in Norditalien. Die Hauptrebsorten sind Corvina, Rondinella und Molinara. Der fertige Wein wird in einer zweiten Fermentierung mit dem Trester (Kelterreste) des Amarone vergoren. Der Wein erhält dadurch zusätzliche Fülle, Textur und Struktur.

Riserva/Riserve

Ist eine Angabe, die für längere Mindestreifezeit der Weine in Eiche oder in der Flasche steht.

Saignée

Ist eine Rosé Methode, bei der innerhalb der ersten 2-24 Stunden ca. 10 -20 % Most von der Rotweinmaische abgezogen werden und danach zu Rosé verarbeitet werden. Die Methode ergibt typischerweise kräftige und dunklere Roséweine. 

Sangiovese

Sangiovese ist die Hauptrebsorte der Toskana. Chianti Classico, Vino Nobile di Montepulciano und Brunello di Montalcino basieren alle auf der säurebetonten, tanninhaltigen Rebsorte. Die resultierenden Weine sind meist mittleren Körpers, würzig mit Kirscharomen und besitzen häufig eine charakteristische Finesse. Sangiovese Weine sind auf Grund ihrer Eigenschaften meist hervorragende Essensbegleiter, deren Qualitätsspektrum von einfachem Tafelwein bis zur absoluten Weltklasse reicht. Der Ausbau der Weine erfolgt sowohl in traditionell großen Holzfässern, den Botte, als auch in Barrique und Stahltank. 

Sangrantino

Sagrantino ist die Rebsorte des gleichnamigen Weines aus Montefalco in Umbrien. Sagrantino die Montefalco ist ein dunkler, tanninreicher und kraftvoller Wein, der in seinen Hauptmerkmalen weltweit schwer zu schlagen ist. Die Weine müssen mindestens 2,5 Jahre reifen bevor sie auf den Markt kommen.

Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine aromatische Rebsorte, die neben dem Bordeaux und der Loire in Frankreich auch sehr erfolgreich in Neuseeland, Norditalien und Deutschland angebaut wird. Charakteristisch sind ausgeprägte Aromen von Stachelbeere, tropischen Früchten und grüner Paprika, kombiniert mit knackiger Säure und mittlerem Körper.

Spumante

Kommt von spumare = schäumen und ist ein italienischer Schaumwein mit einem Druck von mindestes 3,5 Bar. Spumante wird meist mit dem Tankverfahren hergestellt, bei dem in einem verschlossenen Tank eine zweite Gärung erfolgt, die die gewünschte Kohlensäure erzeugt.

Sulfite

Sulfite sind Salze und Ester der schwefeligen Säure und werden in den meisten Weinen zu antibakteriellen und antioxidativen Zwecken eingesetzt. Schwefel ist normalerweise gesundheitlich unbedenklich, kann aber bei manchen Menschen, speziell Asthmatikern, zu Unverträglichkeiten führen. Komplett schwefelfreie Weine gibt es nicht, da während des Gärprozesses auf natürliche Weise kleine Mengen Schwefel entstehen. Wieviel Schwefel während der Weinbereitung zugeführt werden darf ist gesetzlich geregelt. Bei trockenen Weinen dürfen folgende Werte nicht überschritten werden: Rotwein 150mg/l, Weißwein 200 mg/l. Bioweine: Rotwein 100 mg/l, Weißwein 150 mg/l.

Superiore

Ist eine Zusatzbezeichnung bei italienischen DOC/DOCG Weinen in Italien, die einen niedrigeren Ertrag und eine höheren Mindestalkoholgehalt erfordert.

Supertuscan  (Supertoskaner)

Die Bewegung der Supertuscan Weine begann in den 70er Jahren. Zunächst als Landweine, heute als IGT Weine, erregten Weine mit einem Anteil oder komplett aus internationalen Rebsorten wie Cabernet und Merlot großes Aufsehen in der Toskana. Diese Weine wurden auf Grund ihres Erfolges von der englischsprachigen Weinpresse Supertuscan getauft.

Syrah

Syrah ist eine rote Rebsorte die ihren Ursprung an der nördlichen Rhone in Frankreich findet. Heute ist sie eine der weltweit meist angebauten Rebsorten, die neben seiner Ursprungsregion vor allem in Australien und Südafrika unter dem Namen Shiraz großen Erfolg hat. Die Weine haben einen hohen Tanningehalt, dunkle Fruchtaromen wie Brombeere, Pflaume und Veilchen. Sofern die Trauben nicht überreif geerntet werden, hat der Wein eine präsente Säure sind und einen vollen Körper. Das Lagerpotenzial ist groß.

Tannine

Tannine sind Inhaltstoffe der Trauben. Sie befinden sich in den Schalen, in den Kernen und in den Traubenstilen und gehören zur Gruppe der Polyphenole. Sie geben dem Wein Struktur und können abhängig von der Traubensorte und Reifegrad der Tannine ein adstringierendes, trockenes Gefühl im Mund verursachen. Neben den Trauben geben auch Eichenfässer Tannine an den Wein ab. Tannine werden im Lauf der Jahre weicher.

Vermentino

Vermentino ist eine weiße Rebsorte, die sich vor allem an den Küsten des Mittelmeeres wohlfühlt. Neben den italienischen Anbauregionen wie Ligurien, Sardinien und der Toskana findet man sie auch im Languedoc und der Provence, wo sie Rolle genannt wird. Die Weine sind aromatisch, mit schöner Säure, teilweise mineralischen Elementen und Apfel- Pfirsicharomen.

Vino Santo

Dessertwein aus Nord- und Zentralitalien aus getrockneten Trauben. Die Trauben werden für den Wein in gut belüfteten Räumen mehrere Monte gelagert.  Die Weine lagern mindestens 3 Jahre im Eichenfass, dies geschieht traditionellerweise direkt unter dem Dach mit signifikanten Temperaturunterschieden, was den Wein robuster macht. Meist aus den Rebsorten Malvasia und Trebbiano.

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 Amarone

Ist ein Rotwein aus getrockneten Trauben aus der Region Valpolicella in Norditalien. Die Hauptstrebsorten sind Corvina, Rondinella und Molinara. Die Trauben werden 2 – 4 Monate in gut belüfteten Räumen getrocknet, bis sich durch die Dehydration ihr Ursprungsgewicht um die Hälfte reduziert hat. Der Name Amarone kommt von Amaro, was übersetzt bitter bedeutet und auf die leichte Bitternote bei einigen Amarone hinweist. Der Amarone reift 2 Jahre, der Riserva 4 Jahre in Eiche. Der Wein ist auf Grund seines Herstellungserfahrens hochkonzentriert, kräftig und hat meist einen Alkoholgehalt von 15-17%.

Barbera

Im Gegensatz zur anderen bekannten Piemont Rebsorte Nebbiolo zeigt sich Barbera mit signifikant weniger Tanningehalt und kräftigerem Körper. Sie verfügt über hohe Säurewerte, typische Kirscharomen und teilweise erdige Elemente. Auf Grund ihrer Eigenschaften sind die Weine hervorragende Essensbegleiter.

Barolo

Der aus dem norditalienischen Piemont kommende Barolo wird häufig als König der Weine und Wein der Könige beschrieben. Barolo wird aus der Rebsorte Nebbiolo gekeltert und gilt als einer der besten Weine Italiens. Kräftiges Tannin, knackige Säure, gute Struktur mit delikaten roten Fruchtaromen ergeben einen eleganten Wein mit teils extrem langen Lagerpotenzial. Auf Grund seiner hohen Säure- und Tanninwerte muss der Wein mindestens 38 Monate reifen, bevor er auf den Markt kommt. Der Barolo Riserva erfordert 62 Monate Reifezeit. Von dieser Zeit lagern beide Weine mindestens 18 Monate im Holzfass.

Barrique

Ist ein ursprünglich aus dem Bordeaux in Frankreich stammendes Eichenfass mit einem Fassungsvermögen von 225 Litern. Barriquefässer werden mit einer Flamme von innen angebrannt. Durch das so genannte Toasting erhält man die für Barriquefässer typischen rauchigen und vanilligen Aromen.

Cabernet Sauvignon

Die noble Rebsorte Cabernet Sauvignon stammt ursprünglich aus dem Bordeaux im Südwesten Frankreichs. Heute gehört Cabernet Sauvignon zu den meist angebauten Rebsorten weltweit und wird reinsortig oder in Cuvées ausgebaut. Als Partnerrebsorten findet man auch außerhalb des Bordeaux meist Merlot, Cabernet Franc, Petit Verdot und Malbec. In Italien wird Cabernet gerne mit den autochtonen Rebsorten, wie Sangiovese, kombiniert und führte auch dort in der Form der Supertuscan zu Weltruhm. Die Rebsorte hat charakteristisch einen hohen Tanningehalt, gute Struktur, mittleren Körper und dunkle Fruchtaromen wie schwarze Johannisbeere, dazu verfügt sie über ein großes Lagerpotenzial.

Cesanese

Cesanese ist eine autochtone rote Rebsorte aus dem Latium. Die aus der Rebsorte gekelterten Weine haben meist gut strukturierte Tannine, reife Kirscharomen und erreichen unter heißen Temperaturen hohe Alkoholwerte, wodurch sie bevorzugt in etwas höheren Lagen angebaut werden.

Champagnerverfahren (klassische Flaschengärung)

Herstellungsverfahren für hochwertige Schaumweine, ursprünglich in der Champagne entstanden. Entscheidend ist die zweite Gärung in der Flasche. Der fertige Grundwein wird in Flaschen abgefüllt und erhält eine bestimmte Menge Hefe und Zucker, den sogenannten Liqueur de Tirage. Nach dem Verschluss mit einem Kronkorken erfolgt die zweite Gärung bei der neben einem leicht erhöhten Alkoholgehalt die gewünschte fein strukturierte Kohlensäure entsteht. Im Anschluss liegt der Schaumwein mehrere Monate bis Jahre auf der abgestorbenen Hefe und entwickelt die charakteristischen Aromen des Champagnerverfahrens. Als nächster Schritt Erfolgt das Rütteln durch das die Hefe in den Flaschenhals gelangt. Ist dies geschehen folgt das Degorgement bei dem der Flaschenhals kurz gefroren wird, der Kronkorken entfernt wird und die Hefe auf Grund des vorhandenen Co2 Drucks in der Flasche herausgedrückt wird. Zum Schluss wird der Schaumwein mit einem Wein- Zuckergemisch aufgefüllt, der Zuckergehalt der sogenannten Dosage bestimmt den Stil des Schaumweines.

 Chardonnay

Chardonnay stammt ursprünglich aus dem Burgund in Frankreich. Die Rebsorte hat sich mittlerweile auf Grund ihrer Adaptionsfähigkeit in verschiedensten Regionen auf der ganzen Welt angesiedelt. Somit gibt es leichte Chardonnay aus kühlen Gebieten wie der Champagne und dem Chablis, mit hohem Säuregehalt und Zitrusaromen und das Gegenpendant aus warmen Gegenden wie Süditalien und Argentinien mit vollem Körper, geringer Säure und tropischen Fruchtaromen. Viele Chardonnays erhalten cremige, nussige und buttrige Elemente, die durch Gärung und Lagerung in Eiche sowie durch die malolaktische Gärung entstehen.

Chianti

Das Chianti befindet sich mit seinem Kerngebiet, dem Chianti Classico, im Herzen  der Toskana. Optisch präsentiert sich die Gegend mit der typischen Hügellandschaft, die teilweise in Mittelgebirgshöhen übergeht. Das Landschaftsbild ist von Weinbergen, Olivenhainen und Zypressen geprägt. Die Weine enthalten mindestens 70 % Sangiovese ( 80% im Classico), weitere Trauben sind traditionell Canaiolo und Colorino, seit den 80ern haben sich auch Cabernet, Merlot und Syrah erfolgreich hinzugesellt. Der Chianti Classico lagert mindestens 12 Monate vor Verkauf, der Chianti Classico Riserva 24 Monate.

Corvina

Die Rebsorte Corvina wird nicht jedem Weinliebhaber ein Begriff sein, umso mehr aber Valpolicella, Bardolino, Ripasso und Amarone. Corvina ist die federführende Rebsorte dieser Weine aus dem Veneto. In einem Valpolicella Classico wirkt sie spielerisch leicht mit angenehmer Säure, Kirsch und Mandelaromen. Dem Amarone verleiht sie eine samtige Textur, bringt mit ihrer Säure die nötige Frische in den Wein und behält auch nach dem Trocknen der Beeren ihre charakteristischen Fruchtaromen. 

Classico

Ist das ursprüngliche Anbaugebiet einer bestimmten Weinregion. In den meisten Fällen liegen dort die besten Weinlagen und es gelten strengere Qualitätsregularien in den Classico Zonen als im Rest des Anbaugebietes.

Cuvée

Steht meist für einen Wein, der aus verschiedenen Rebsorten besteht, es kann aber auch für den Spitzenwein eines Weingutes stehen. In der Champagne wir die erste Pressung, mit der höchsten Qualität, Cuvée genannt.

DOC

Kontrollierte Ursprungsbezeichnung bestimmter Anbaugebiete.

DOCG

Kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung. Tragen alle eine Banderole am Hals. Diese Weine müssen im Anbaugebiet auf Flaschen gezogen werden. Dürfen also nicht in Tanks transportiert oder woanders abgefüllt werden. Im Gegensatz zu DOC werden die Weine einer Qualitätkontrolle unterzogen.

Dolcetto

Auch wenn diese rote Rebsorte aus dem Piemont das Wort Dolce (süß) in sich hält, wäre die Annahme, es handele sich um einen Süßwein in den meisten Fällen falsch. Die Weine aus der Rebsorte Dolcetto sind meist harmonisch, fruchtig, haben eine charakteristische Mandelnote und relativ geringe Säure. Dolcetto Weine sind früh trinkbar, verfügen dementsprechend auch nicht über ein großes Lagerpotenzial. 

Frappato

Frappato ist eine alte autochtone Rebsorte aus der Gegend um Vittoria im Südosten Siziliens. Sie ist reinsortig und als Bestandteil des Cerasuolo di Vittoria, einer der Topweine Siziliens bekannt. Die Rebsorte bringt erfrischend leichte, fast helle Rotweine mit mediterranem Charakter hervor, die hervorragend zur italienischen Küche passen. Jüngste Forschungen vermuten eine Verwandtschaft zur Rebsorte Sangiovese.

Gamay

Gamay ist eine rote französische Rebsorte, die vor allem durch die Beaujolais Weine aus dem Osten Frankreichs bekannt ist. Die Rebsorte wird dort in Buschreben erzogen und ist eine frühreifende Rebsorte, die auch auf Grund ihrer schnellen Verarbeitung im Keller, in Form des Beaujolais Noveau traditionell als erster Rotwein nach der Ernte auf den Markt kommt. Gamay Weine sind fruchtig und leicht mit weicher Textur.

Grillo

Die weiße Rebsorte Grillo diente bis in die 90er Jahre vor allem als Basis für den Dessertwein Marsala. Siziliens Winzer erkannten aber, wie hervorragend sie die heißen Bedingungen der Insel meistert und für trockene Weine erfrischende Säure, ausgeprägte Fruchtaromen und ein nicht zu unterschätzendes Lagerpotenzial liefert.

Holzausbau

Eiche hat sich als Material über die letzten Jahrhunderte auf Grund seiner Eigenschaften klar gegen andere Holzsorten wie Akazie oder Kirschholz durchgesetzt. Eichenholz kann aus verschiedenen Ländern, unter anderem auch Deutschland, verwendet werden. Drei Hauptsorten dominieren aber den Markt. Französische Eiche ist die teuerste auf Grund ihrer schwierigen Verarbeitungsart und relativ geringem Vorkommen, gefolgt von amerikanischer Eiche mit kräftigen Vanillearomen und slawonischer Eiche mit etwas neutraleren Aromen aus den Balkanländern. Je nach Verarbeitung, Alter und Fassgröße kann das Eichenfass Zusatzaromen und Tannine an den Wein abgeben oder dient einfach nur als neutrales Lagergefäß. Alle Holzfässer ermöglichen auf Grund ihrer Struktur einen gewissen Sauerstoffkontakt, der die Reifung des Weines beschleunigt. Je kleiner die Fässer sind desto schneller erfolgt die Reifung.

IGP                 

Neue Herkunftsbezeichnung die seit 2009 IGT ersetzt.

IGT

Vergleichbar mit Landwein. Gilt als alltäglicher Tischwein der jederzeit akzeptabel ist. Eine beachtliche Anzahl an Topweinen aus Italien wird mit der IGT Bezeichnung verkauft, da die Winzer ihrer Kreativität freien Lauf lassen wollen und sich nicht von den DOC Regularien einschränken lassen möchten. Dies steht vor allem in Bezug auf die erlaubten Rebsorten der Anbaugebiete. Bekannteste Beispiele sind die Supertoskaner.

Merlot 

Merlot stammt genauso wie Cabernet Sauvignon aus dem Bordeaux im Südwesten Frankreichs. Die Kombination der beiden Rebsorten ist die wohl weltweit bekannteste und verbreiteste Rotweincuvée. Merlot reift früher und ist leichter anzubauen. Die Rebsorte sorgt für runde, teilweise samtige Elemente und  dunkle Fruchtaromen. Merlot wird als schmeichelhafter Weichmacher häufig auch mit verschiedensten Rebsorten kombiniert. Gleichzeitig gibt es aber charaktervolle und unglaublich fein gemachte Weine, die zu den besten und teuersten der Welt gehören. Château Pétrus aus dem Bordeaux und Massetto der Tenuta dell´ Ornellaia aus der Toskana sind die Bekanntesten.  

Nebbiolo

Nebbiolo ist eine autochtone Rebsorte aus dem Piemont im Nordwesten Italiens, die die weltweit berühmten Weine Barolo und Barbaresco hervorbringt. Die schwer anzubauende, spät reifende Rebsorte passt perfekt in das Terroir seiner Ursprungsregion und wird abgesehen von der Nachbarregion Valtellina, kaum erfolgreich außerhalb des Piemonts kultiviert. Die dünnen Schalen der Rebsorte sind sehr tanninhaltig, der Säuregehalt hoch, so dass Süd- und Südwesthanglage für phenolische Reife von großer Bedeutung ist. Zusätzlich erfolgt bei Barolo und Barbaresco Weinen eine lange Lagerung meist in traditionell großen Eichenfässern, bevor sie zum Verkauf freigegeben werden. Das Resultat sind elegante tanninhaltige Weine, mit hervorragender Struktur, rotem Fruchtspektrum und großartigem Lagerpotenzial. 

Zum Anfang

Nero d´Avola

Wie bereits der Name Nero (schwarz) erahnen lässt, ist Nero d´Avola eine tiefdunkle rote Rebsorte Süditaliens. Sie ist die bedeutendste und meist angebaute Rebsorte auf der Insel Sizilien. Die Weine sind konzentriert, kraftvoll mit reifen Fruchtaromen, es mangelt ihnen aber auch nicht an der notwendigen Säure.

Pignoletto

Pignoletto ist der Name eines DOCG Anbaugebietes für Weißweine im Raum Bologna, das seinen Status im Jahr 2010 erhalten hat. Pignoletto war bis zu diesem Zeitpunkt der Name der lokalen Rebsorte und wurde offiziell zu Grechetto Gentile umbenannt. Das Vorgehen erinnert an die Prosecco Gegend, die ebenfalls aus Angst vor Nachahmungen, die Prosecco Traube in Glera umgetauft hatte. Somit können die Weine Prosecco und Pignoletto nur noch aus den jeweiligen Regionen kommen.

Pinot Grigio

Pinot Grigio, Grauburgunder, Pinot Gris. Drei Namen, drei Sprachen, eine Rebsorte. In ihrer Stilistik unterscheiden sich die Weine aus der Rebsorte mit blaurötlichen Schalen, aber durchaus. Pinot Grigio ist auch außerhalb Italiens mittlerweile ein eigener Weinstil geworden. Die Trauben werden früher geerntet als klassische Pinot Gris oder Grauburgunder und sind dadurch leicht und erfrischend, mit dezenten Zitrusfrucht Aromen. Pinot Gris und Grauburgunder aus Frankreich und Deutschland sind meist eher körperreiche und säurearme Weine, die auch zu kräftigeren Speisen serviert werden können.

Pinot Noir

Pinot Noir, in Deutschland Spätburgunder genannt, stammt ursprünglich aus dem Burgund in Frankreich. Die früh reifende Rebsorte fühlt sich im gemäßigten Klima wohl und erzeugt Weine mit dezent weichen Tanninen, heller Farbe und intensiven roten Fruchtaromen. Pinot Noir gilt als eine der edelsten Rebsorten, speziell aus den Grand Cru Lagen im Burgund und zeigt dies auch als rote Hauptrebsorte im Champagner.

Prestige

Cuvee de Prestige: Bezeichnung für das Spitzenprodukt des Hauses. Gute Jahrgänge und lange gereift.

Primitivo

Primitivo ist die meist angebaute Rebsorte der süditalienischen Region Apulien. Sie erzeugt kraftvolle Weine mit jeder Menge reifer Fruchtkonzentration, würzigen Noten und relativ hohen Alkoholwerten. Die Rebsorte stammt ursprünglich aus Kroatien und ist in Amerika als Zinfandel bekannt.

Recioto

Ist ein roter Süßwein aus getrockneten Trauben aus der Region Valpolicella in Norditalien. Die Hauptrebsorten sind Corvina, Rondinella und Molinara. Die Trauben werden mehrere Monate, meist noch länger als für den Amarone, in gut belüfteten Räumen getrocknet. Der Zuckergehalt ist durch die Dehydrierung extrem hoch, im Gegensatz zum Amarone wird die Gärung gestoppt, so dass der fertige Wein meist zwischen 100 – 200 g/l Restzucker hat und der Alkoholgehalt 12-15 % beträgt.

Ripasso

Ist ein Rotwein aus der Region Valpolicella in Norditalien. Die Hauptrebsorten sind Corvina, Rondinella und Molinara. Der fertige Wein wird in einer zweiten Fermentierung mit dem Trester (Kelterreste) des Amarone vergoren. Der Wein erhält dadurch zusätzliche Fülle, Textur und Struktur.

Riserva/Riserve

Ist eine Angabe, die für längere Mindestreifezeit der Weine in Eiche oder in der Flasche steht.

Saignée

Ist eine Rosé Methode, bei der innerhalb der ersten 2-24 Stunden ca. 10 -20 % Most von der Rotweinmaische abgezogen werden und danach zu Rosé verarbeitet werden. Die Methode ergibt typischerweise kräftige und dunklere Roséweine. 

Sangiovese

Sangiovese ist die Hauptrebsorte der Toskana. Chianti Classico, Vino Nobile di Montepulciano und Brunello di Montalcino basieren alle auf der säurebetonten, tanninhaltigen Rebsorte. Die resultierenden Weine sind meist mittleren Körpers, würzig mit Kirscharomen und besitzen häufig eine charakteristische Finesse. Sangiovese Weine sind auf Grund ihrer Eigenschaften meist hervorragende Essensbegleiter, deren Qualitätsspektrum von einfachem Tafelwein bis zur absoluten Weltklasse reicht. Der Ausbau der Weine erfolgt sowohl in traditionell großen Holzfässern, den Botte, als auch in Barrique und Stahltank. 

Sangrantino

Sagrantino ist die Rebsorte des gleichnamigen Weines aus Montefalco in Umbrien. Sagrantino die Montefalco ist ein dunkler, tanninreicher und kraftvoller Wein, der in seinen Hauptmerkmalen weltweit schwer zu schlagen ist. Die Weine müssen mindestens 2,5 Jahre reifen bevor sie auf den Markt kommen.

Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine aromatische Rebsorte, die neben dem Bordeaux und der Loire in Frankreich auch sehr erfolgreich in Neuseeland, Norditalien und Deutschland angebaut wird. Charakteristisch sind ausgeprägte Aromen von Stachelbeere, tropischen Früchten und grüner Paprika, kombiniert mit knackiger Säure und mittlerem Körper.

Spumante

Kommt von spumare = schäumen und ist ein italienischer Schaumwein mit einem Druck von mindestes 3,5 Bar. Spumante wird meist mit dem Tankverfahren hergestellt, bei dem in einem verschlossenen Tank eine zweite Gärung erfolgt, die die gewünschte Kohlensäure erzeugt.

Sulfite

Sulfite sind Salze und Ester der schwefeligen Säure und werden in den meisten Weinen zu antibakteriellen und antioxidativen Zwecken eingesetzt. Schwefel ist normalerweise gesundheitlich unbedenklich, kann aber bei manchen Menschen, speziell Asthmatikern, zu Unverträglichkeiten führen. Komplett schwefelfreie Weine gibt es nicht, da während des Gärprozesses auf natürliche Weise kleine Mengen Schwefel entstehen. Wieviel Schwefel während der Weinbereitung zugeführt werden darf ist gesetzlich geregelt. Bei trockenen Weinen dürfen folgende Werte nicht überschritten werden: Rotwein 150mg/l, Weißwein 200 mg/l. Bioweine: Rotwein 100 mg/l, Weißwein 150 mg/l.

Superiore

Ist eine Zusatzbezeichnung bei italienischen DOC/DOCG Weinen in Italien, die einen niedrigeren Ertrag und eine höheren Mindestalkoholgehalt erfordert.

Supertuscan  (Supertoskaner)

Die Bewegung der Supertuscan Weine begann in den 70er Jahren. Zunächst als Landweine, heute als IGT Weine, erregten Weine mit einem Anteil oder komplett aus internationalen Rebsorten wie Cabernet und Merlot großes Aufsehen in der Toskana. Diese Weine wurden auf Grund ihres Erfolges von der englischsprachigen Weinpresse Supertuscan getauft.

Syrah

Syrah ist eine rote Rebsorte die ihren Ursprung an der nördlichen Rhone in Frankreich findet. Heute ist sie eine der weltweit meist angebauten Rebsorten, die neben seiner Ursprungsregion vor allem in Australien und Südafrika unter dem Namen Shiraz großen Erfolg hat. Die Weine haben einen hohen Tanningehalt, dunkle Fruchtaromen wie Brombeere, Pflaume und Veilchen. Sofern die Trauben nicht überreif geerntet werden, hat der Wein eine präsente Säure sind und einen vollen Körper. Das Lagerpotenzial ist groß.

Tannine

Tannine sind Inhaltstoffe der Trauben. Sie befinden sich in den Schalen, in den Kernen und in den Traubenstilen und gehören zur Gruppe der Polyphenole. Sie geben dem Wein Struktur und können abhängig von der Traubensorte und Reifegrad der Tannine ein adstringierendes, trockenes Gefühl im Mund verursachen. Neben den Trauben geben auch Eichenfässer Tannine an den Wein ab. Tannine werden im Lauf der Jahre weicher.

Vermentino

Vermentino ist eine weiße Rebsorte, die sich vor allem an den Küsten des Mittelmeeres wohlfühlt. Neben den italienischen Anbauregionen wie Ligurien, Sardinien und der Toskana findet man sie auch im Languedoc und der Provence, wo sie Rolle genannt wird. Die Weine sind aromatisch, mit schöner Säure, teilweise mineralischen Elementen und Apfel- Pfirsicharomen.

Vino Santo

Dessertwein aus Nord- und Zentralitalien aus getrockneten Trauben. Die Trauben werden für den Wein in gut belüfteten Räumen mehrere Monte gelagert.  Die Weine lagern mindestens 3 Jahre im Eichenfass, dies geschieht traditionellerweise direkt unter dem Dach mit signifikanten Temperaturunterschieden, was den Wein robuster macht. Meist aus den Rebsorten Malvasia und Trebbiano.

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